Eine Frage, die uns bei HARDVOGUE häufig gestellt wird, betrifft die genauen Unterschiede zwischen den beiden Seiten unseres Aluminium-Deckelmaterials. Dank unserer fast dreißigjährigen Erfahrung in der Herstellung von Hochleistungs-Deckelfolien wissen wir, dass dieses Detail bei der Wahl der richtigen Lösung für Ihre Verpackungslinie eine entscheidende Rolle spielt.
Unser Aluminium-Deckelmaterial besteht typischerweise aus mehreren Schichten, wobei jede Seite für einen spezifischen Anwendungsbereich optimiert ist. Die dem Behälter zugewandte Dichtungsseite ist mit einer Heißsiegelbeschichtung aus PP, PE, PET oder PS versehen. Diese Seite ist für die sichere Verbindung mit Kunststoffbechern, -schalen oder Glas bei Temperaturen zwischen 100 und 220 Grad Celsius ausgelegt. Sie bietet eine hohe Siegelnahtfestigkeit von mindestens 4,0 N pro 15 Millimeter, hervorragenden Auslaufschutz und Kompatibilität mit einer Vielzahl von Materialien. Diese Seite gewährleistet, dass Ihr Produkt vom Werk bis zum Verbraucher frisch, hygienisch und manipulationssicher bleibt.
Die Rückseite bildet die äußere Aluminiumschicht. Diese Oberfläche ist glatt, reflektierend und für hochauflösende Drucke bis zu 300 dpi im Flexo-, Tief- oder Digitaldruck optimiert. Sie dient als primäre Barriere gegen Sauerstoff, Feuchtigkeit, Licht und Aromaverlust und weist extrem niedrige Lichtdurchlässigkeitswerte auf. Viele Kunden entscheiden sich zudem für einen Schutzlack auf dieser Seite, um die Kratzfestigkeit zu erhöhen und eine hochwertige, metallische Optik zu erzielen.
Bei einlagigen Ausführungen aus reinem Aluminium ist der Unterschied weniger deutlich, doch bei unserem standardmäßigen laminierten Aluminiumdeckelmaterial sorgen die beiden Seiten gemeinsam für zuverlässige Versiegelung und ein ansprechendes Branding. Dieses durchdachte Design verlängert die Haltbarkeit um bis zu 30 Prozent und macht die Verpackung leicht zu öffnen und attraktiv im Regal.
Das Verständnis dieser Unterschiede hilft Ihnen bei der Auswahl der perfekten Folie für Ihre Joghurtbecher, Kaffeekapseln, Fertiggerichte oder Blisterverpackungen von Arzneimitteln.